13. Mai 2011: Bereits um 11.30 Uhr konnten wir im neuen Cruise Center  in Hamburg/Altona das schnelle Vorab - Check In machen. Danach hiess es warten! In der Zwischenzeit gingen wir ins Café im Terminal und assen eine Kleinigkeit. Um 14.00 Uhr bildete sich vor dem Eingang zur Zollkontrolle eine Warteschlange. Wir stellten uns hinten an und in nur 20 Minuten waren wir an Bord der AIDAblu.  Da die Kabinen noch nicht bereit waren, beschlossen wir, das Schiff zu erkunden. Das wichtigste sahen wir, dann ging's in die Kabine zurück. Denn die Koffer mussten noch ausgepackt werden. Nachdem das erledigt war, machten wir uns auf den Weg zum Deck 12. An der Ocean Bar gab es den ersten kühlen Drink. Danach assen wir einen kleine Mahlzeit im Marktrestaurant. Um 21.00 Uhr hiess es für die AIDAblu "Leinen los". Prächtiger Sonnenuntergang begleitete uns während dem Auslaufen in Richtung Amsterdam. 306 Seemeilen (576 Kilometer) lagen vor uns! Auf dem Pooldeck fand die Sail Away Party statt und im Anschluss die AIDA Lasershow und Pool Party mit DJ Sven. Es durfte  gefeiert werden!

14. Mai 2011: Seetag, auf dem Weg nach Amsterdam. Wettervorschau von der Brücke, wolkig, 15 Grad Celsius! Um 10.20 Uhr mussten alle Passagiere mit angezogener Rettungsweste an der obligatorischen Seenotrettungsübung  teilnehmen. Auf jeder Kreuzfahrt eine Pflicht! Nach dem Mittagessen im Bella Donna Rest. blinzelte die Sonne durch die Wolken. Wir machten es uns auf dem Balkon unserer Kabine bequem und verfolgten die Fahrt durch den Nordsee-Kanal.  Gegen 19.00 Uhr erreichten wir das Cruise Terminal von Amsterdam. Nachdem das Schiff von den Zollbehörden freigegeben wurde, verliessen die Passagiere das Schiff um Amsterdam zu erkunden. Typisch für Amsterdam sind die Grachten. Die Wasserstrassen sind überspannt von fast 1300 Brücken. An den Ufern reihen sich schmale Giebelhäuser und im Wasser unzählige Wohnboote. Auf einer Grachtenfahrt kann man diese romantische Seite der Stadt am besten geniessen. Billette gab es direkt beim Cruise Terminal oder am Bahnhof zu kaufen.

15. Mai 2011, Amsterdam: Wettervorhersage von der Brücke, wolkig, 14 Grad Celsius. Bis 13.00 Uhr lag die AIDAblu am Passenger Terminal in Amsterdam. Um 12.30 Uhr hiess es "Alle Mann an Bord". Pünktlich wie eine Uhr, verliess die AIDAblu den Hafen von Amsterdam in Richtung Antwerpen. 189 Seemeilen (350 Kilometer) lagen vor uns.

16. Mai 2011, Antwerpen: Wettervorschau von der Brücke, bedeckt, 14 Grad Celsius. Gegen 8.00 Uhr erreichten wir das Cruise Terminal S21 von Antwerpen/Belgien. Antwerpen liegt an der Mündung der Schelde im Norden des Königreichs Belgien unweit der Grenze zu den Niederlanden. Die Hafenstadt ist 88 Kilometer von der Nordsee entfernt. Die AIDAblu lag am Pier und wir konnten an Land, um die Stadt zu besichtigen. Das Wetter war trüb, nass und kalt. Deshalb schlenderten wir nur kurz durch die Strassen dieser Stadt. Bereits gegen 14.00 Uhr waren wir an Bord der AIDAblu und genossen den Rest des Tages auf dem Schiff. Um 19.30 Uhr hiess es "all aboard". Die AIDAblu verliess Antwerpen um 20.00 Uhr in Richtung Dover. 145 Seemeilen (269 Kilometer) lagen vor uns. (Die Fahrt durch die Schelde bis in die Nordsee dauerte 75 Minuten.)

Sehenswürdigkeiten: Diamanten- & Fotomuseum, Rubenshuis, Königlichen Museum der schönen Künste, Rathaus, Liebfrauenkathedrale, St. Pauluskirche und der älteste Zoo Belgiens. Flippige Modegeschäfte entdeckt man beim schlendern durch die Fussgängerzonen, aber auch in den Seitenstrassen und Gassen. Besonders beeindruckend ist das Jugendstil-Viertel Zurenborg rund um die Cogles-Osylei mit seinen prachtvollen Fassaden der Stadtvillen.

17. Mai 2011, Dover: Wettervorschau von der Brücke, wolkig, 13 Grad Celsius. Gegen 6.00 Uhr in der Früh sah man von weitem die weissen Kreidefelsen von Dover. Pünktlich gegen 7.00 Uhr legten wir an den Western Docks/Cruise Terminal 2 in Dover an. Nachdem das Schiff von den Zollbehörden freigegeben wurde, konnten wir an Land. Mit einem Shuttlebus fuhren wir hinauf auf die Kreidefelsen. Gekrönt werden die Kreidefelsen von der riesigen Anlage des Dover Castle, dem ältesten Beispiel einer konzentrisch angelegten Burg auf europäischen Boden. Bei klarem Wetter kann man von den Festungsmauern bis hinüber nach Calais an der französischen Küste schauen. Das Landschaftsbild ist überaus abwechslungsreich - doch am bekanntesten in der Region zwischen den Grafschaften Kent und Cornwall sind die steilen Kreideklippen, dem Tor zu England. Wunderschöne Anlage, eine Besichtigung ist absolut empfehlenswert!Alle Mann an Bord um 18.30 Uhr, denn  pünktlich um 19.00 Uhr hiess es Leinen los, das Schiff nahm Kurs auf Le Havre. 527 Seemeilen (976 Kilometer) lagen vor uns.

18. Mai 2011, Le Havre: Wettervorschau von der Brücke, wolkig, 13 Grad Celsius. Kurz vor 7.00 Uhr erreichte die AIDAblu den Liegeplatz Quai Roger Meunier in Le Havre/Frankreich. Der wichtigste Ozeanhafen Frankreichs, Le Havre, liegt 200 km westlich von Paris. Die Stadt ist durch die Normandie-Brücke mit dem Umland bestens verbunden. Für unseren Besuch in der Stadt nahmen wir den Gratis Bus, den die Stadt kostenlos zur Verfügung stellte. Der Hafen von Le Havre ist stadtnah. Zur Stadt sind es ca. 1.5 km zu Fuss. Gegen Mittag schien plötzlich die Sonne und wir schlenderten bei angenehmen Temperaturen durch die Strassen von Le Havre. Die Stadt hat aber wirklich nicht viel zu bieten. Ganze Viertel im Waschbeton-Design der 60er Jahre, wenig historische Bausubstanz, viel Stahlbeton. Lediglich die Kathedrale Notre Dame findet sich als historisches Gebäude. In den ehemaligen Lagerhallen am Quai Frissrad, wo sich früher Säcke mit Kaffee und Baumwolle stapelten, assen wir eine Kleinigkeit. Danach erkundeten wir die Docks Vaudan, wo ca. 30 Geschäfte auf ihre Käufer warteten. Am Nachmittag zog es uns auf's Schiff zurück. "Alle Mann an Bord" um 18.30 Uhr, denn um 19.00 Uhr hiess es "Leinen los" und die AIDAblu machte sich auf den Weg in Richtung Hamburg/DE. Die letzten 527 Seemeilen (976 Kilometer) lagen vor uns.

Sehenswürigkeiten: St.Joseph-Kirche, Rathaus, Place de l'Hotel-de-Ville, ein riesiges Areal mit einem Garten, in dem das Wiederstands-Denkmal zu finden ist. Die Kathedrale Notre Dame wurde aufwendig restauriert, ohne den Baustil der Gotik und der Renaissance zu verändern.

19. Mai 2011, Seetag: Wettervorschau von der Brücke, wolkig, 14 Grad Celsius. Der letzte Tag an Bord der AIDAblu verbrachten wir vorwiegend auf Deck 12/Heckterrasse oder auf unserem Balkon. Es war der schönste und wärmste Tag während dieser Kreuzfahrt. Traumhaft schön! Zum letzten Mal zogen wir durch die Decks/Räume des Schiffes, nahmen Abschied von den Crewmitgliedern an den Bars/Restaurants. Das letzte Abendessen im East Rest. war gemütlich, die zubereiteten Gerichte ein Gedicht. In der Anytime Bar nahmen wir den letzten Drink und beobachteten dabei den Sonnenuntergang. Dann hiess es Koffer packen. Denn diese mussten in dieser Nacht vor die Kabinen Türe gestellt werden, damit wir sie am Cruise Center in Hamburg/Altona in Empfang nehmen konnten.  Das lästige Koffer schleppen wurde uns abgenommen. Die See war ruhig und mit 13 Knoten fuhr die AIDAblu in Richtung Hamburg, während die meisten Passagiere schliefen.

20. Mai 2011, Hamburg: Gegen 5.30 Uhr steuerte die AIDAblu in Richtung Hafen Hamburg. Nach einem kurzen Wendemanöver legte sie um 5.45 Uhr am Kai vom Cruise Center in Hamburg/Altona an. Das Wetter war trüb und es regnete. Im Rest. Bella Donna gab es zum letzten Mal das Frühstück. Gegen 9.00 Uhr konnte man bereits das Schiff verlassen und im Terminal die abgestellten Koffer abholen. Das Check out verlief problemlos und schnell. Kompliment an AIDA Cruises! Gegen 9.30 Uhr verliessen auch wir das Schiff und holten die Koffer ab. 

Eine schöne Kreuzfahrt an Bord der AIDAblu war zu Ende.